Galápagos continues adding awards. On July 10th, 2009 was known that the prestigious American magazine Travel + Leisure, distinguished the Galápagos Islands with the recognition of “Better Island” in the category region of Mexico, America Central and South America; and, with the second place in the category “Better Island of the World”.
Ankunft und Besiedlung
Wir werden nie zu 100% erfahren, wie die genaue Besiedelung vonstatten ging, da von keinem dieser Ereignisse Aufzeichnungen für uns hinterlassen wurden. Aber wir können Mutmaβungen darüber anstellen, was wahrscheinlich passiert ist.
Jedes Tier und jede Pflanze, welche heute einheimisch auf den Inseln vorzufinden ist, muss auf irgendeinem Weg auf die Inseln gekommen sein. Wenn ein Organismus diesen langen und gefährlichen Weg überstanden hat und dann fähig war, in einer solch fremdartigen Umgebung zu überleben und sich effizient fortzupflanzen, dann konnte ein Kolonisationsbestand existieren. Die Frage, die die Biologen beschäftigte, war: Wie war es möglich, dass so viele umherstreifende und „abenteuerlustige“ Arten die lange Reise über das Meer zu einer Insel überlebten während viele andere sicherlich im Meer versunken und gestorben waren? Es muss groβe Schwierigkeiten gegeben haben. Eine eingehende Beobachtung der ursprünglichen Flora und Fauna dieser entlegenen Inseln legt jedoch die Vermutung nahe, dass sie zufällig aus den Siedlungen des Kontinents hervorgegangen sind. Dieses Phänomen ist bekannt als „Zufällige Verbreitung“.
Schwimmende Flösse aus Vegetation oder anderen Abfälle, Winde und Strömungen wurden zum Transportmittel für lebende Organismen und Samen und brachten diese zu den neu entstandenen Inseln.
Zugvögel, die von ihrer eigentlichen Route abgekommen waren sowie Samen und wirbellose Tiere, die im Federkleid von Wasservögeln reisten, konnten ebenso zur Bevölkerung der Inseln beigetragen haben. Natürlich existiert heute eine Vielzahl an Lebewesen nicht nur, weil sie aktiv oder passiv von ihrem bisherigen Lebensraum abgekommen waren, sondern auch durch ihre Fähigkeit, sich der fremden Umgebung anzupassen.
Die Notwendigkeit eines geeigneten Partners für sich reproduzierende Tiere oder eines kompatiblen Bestäubungs-Agenten für Pflanzen stellt eine großartige Herausforderung für eine Langzeit-Ansiedlung dar.
Das Galápagos-Archipel befindet sich auf der Nazca-Platte, in unmittelbarere Nähe der Cocos-Platte. Resultierend aus den Bewegung der Meeresplatten entlang des Galápagos-Graben und dem Ostpazifikrücken, bewegen sich die Inseln Richtung Süden und ostwärts mit einer Geschwindigkeit von mehr als sieben Zentimeter pro Jahr.
Die „Theorie der Hotspots“ ("heißen Punkte") besagt, dass es mehr oder weniger heiße Stellen im Erdmantel gibt. Die „Hotspots“ bringen die Erdkruste zum Schmelzen und es besteht die Möglichkeit, dass sich ein Vulkan bildet. Auf den Galápagos-Inseln und Hawaii kommt es zu leichten Eruptionen, bei denen das vulkanische Material meist sehr langsam in langen Lavaströmen austritt statt in heftigen Explosionen.
Fast würde man sagen, dass die atmosphärische Erosion noch nicht die Zeit gehabt hat, Gestalt anzunehmen, um sich uns vertraut zu machen. Die Lavaschichten sind intakt. Nichts erscheint durcheinander oder verändert zu sein, weder durch das Meer, noch durch den Wind oder den Sand.
Es gibt auf dieser Welt keinen zweiten Ort wie diesen Archipel, der so attraktiv und reizvoll ist für Wissenschaftler, Forscher, Biologen und Botaniker. Hier findet man das Leben und seine tausendjährige Entwicklung in seinem einfachsten Zustand, fast unberührt durch den Menschen.
Anmerkung: Auf Grund von Veränderungen bezüglich der Stärke der Meeresströmungen, die das Klima der Galápagos-Inseln beeinflussen können, kann es bei einigen der beschriebenen Ereignisse zu Verschiebungen oder Veränderungen kommen.
Der Nationalpark Galápagos und die Charles Darwin-Station
Der Nationalpark Galápagos und die Charles Darwin-Station arbeiten gemeinsam für den Erhalt der Inseln.
Zwei Organisationen arbeiten gemeinsam für den Erhalt der Inseln: Der Nationalpark Galápagos (PNG), der versucht, die natürlichen Schätze der Inseln im bestmöglichen Zustand zu erhalten und zu schützen, und die Charles Darwin Forschungsstation (ECCD), die die Forschungsarbeit auf den Galápagos-Inseln ermöglicht und leitet.
Die Charles Darwin–Stiftung widmet sich der Aufgabe, ein neues Modell für den Erhalt von Galápagos zu entwickeln.
Das neue Modell konzentriert sich auf die langfristige ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Es berücksichtigt Unvorhersehbarkeiten, die komplexe Dynamik und die bestehende Wechselbeziehung zwischen den Ökosystemen von Galápagos, und integriert zudem diese Aspekte in den Prozess der Entscheidungsfindung.
Nach dem neuen Modell ist die Bevölkerung von Galápagos mit ihren Aktivitäten Teil des Ökosystems, das die Forscher der ECCD (Charles Darwin Forschungsstation) untersuchen.
Im Nationalpark Galápagos werden jährlich die Kontrollen und Rundgänge festgelegt, die tagsüber und nachts in den bewohnten Teilen des Parks durchgeführt werden um illegale Aktivitäten zu unterbinden.
Auf den Inseln mit bewohnten Siedlungen werden auch Touristengruppen, die die Insel besuchen, kontrolliert. So wird sichergestellt, dass die auferlegten Regeln und Normen eingehalten werden. Täglich wird ein Verzeichnis über die Touristen geführt, die mit oder ohne Führer die Inseln betreten. Um den Handel mit bestimmten endemischen Gattungen von Flora und Fauna des Archipels zu verhindern, kontrollieren Parkwächter und die Umwelt-Polizei das Gepäck der Flugreisenden, die die Flughäfen von Baltra, San Cristóbal oder der Insel Isabela in Richtung Kontinent verlassen. Diese Kontrollen werden an allen drei Flughäfen an 365 Tagen im Jahr durchgeführt.
Die einbehaltenen Produkte sind in vielen Fällen die auf den lokalen Konsum begrenzten Pflanzen Tausendgüldenkraut, Oktopus und Trompetenmuscheln oder auch verbotene Waren wie Meeressand, Muscheln, Trompetenmuscheln, Lavagestein, Schnecken, Korallen, Perlen oder einheimisches Holz.
Die Galápagos-Inseln werden oft als das “Labor der Evolution” bezeichnet. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt wo es möglich ist, eine solche Bandbreite an Lebewesen und Pflanzen zu finden, die einem die Geschichte der Evolution näher bringen – zumal auf solch begrenztem Raum.
Als die Organismen die ozeanischen Inseln erreichten, waren diese komplett vom Festland abgeschnitten. Wenn die Inseln in einer solchen Entfernung Leben hervorbringen können, dann kann man sie fast als biologisch unabhängige Einheit bezeichnen. Auf ozeanischen Inseln kann es Arten geben, die denen auf dem Festland ähneln, der Entwicklungsweg ist allerdings manchmal ein anderer. Das ist ein Schlüsselfaktor in der Evolution.
Es ist nicht überraschend, dass Charles Darwin so beeindruckt war, als er diese Inseln entdeckte.
Der „Prozess der natürlichen Auslese“, wie Darwin ihn formulierte, besagt, dass der Überlebensvorteil der Lebewesen, die besser an die Umweltbedingungen angepasst sind, größer ist, und dass sich die Arten voneinander unterscheiden.
Oceanic islands can have species, which though related to mainland forms, have evolved in different ways from their mainland relatives as a result of their isolation in a different environment. This is a key factor in the island’s evolution.
It is not surprising that Charles Darwin was so struck by the life he found on these islands. Darwin’s Natural Selection is a process by which propagation is converted into change, and species diverge one from the other.
A classic example of adaptive radiation in birds is found in Darwin's finches, which has served generations of evolutionary biologists. A total of 13 species evolved within the Galapagos’ archipelago from a common ancestor whose founding type and source from the American continent has yet to be identified. A single fourteenth species occurs on Cocos Island off Costa Rica, about five hundred miles northeast of the Galapagos. All the finches are closely related and presumably evolved from the same progenitor stock; this is indicated by characteristics shared by all. The word “endemic” refers to organisms, which are found nowhere else in the world due to the fact that they have evolved and remained isolated on a given area and have therefore developed unique characteristics. You will find several species that fall into this classification in the Galapagos.
Eine andere interessante Einrichtung auf Galápagos ist das Interpretationszentrum, das sich auf der Insel San Cristóbal befindet. Diese Einrichtung wurde von der spanischen Regierung gestiftet und vom spanischen Prinzen 1998 eingeweiht.
Sie ist hauptsächlich für die Interaktion zwischen der Bevölkerung und dem sogenannten “Labor der Naturgeschichte“ gedacht, um so zu zeigen, dass eine harmonische Beziehungen zwischen den Menschen und der Natur möglich ist.
Die Galápagos-Inseln bestehen aus mehr als sechzig Inseln und Eilanden, die im pazifischen Ozean 1.000 km (600 Meilen) vor der Westküste Südamerikas liegen.
Forscher und Wissenschaftler sind seit jeher von den Galápagos-Inseln fasziniert.
Das Galápagos Marine-Reservat, das im März 1998 von Ecuador gegründet wurde, ist eines der größten unter Naturschutz stehenden Gebiete der Welt. Seine Größe beträgt 138.000 km² und es verfügt über eine außergewöhnliche Artenvielfalt.
“Wenn man bedenkt, wie klein die Inseln sind, dann muss man immer wieder darüber staunen, welche zahlreichen und wundervollen Arten dort entstanden sind.“
Charles Darwin, The voyage of the Beagle.
Trotz ihrer tropischen Lage sind die Inseln von kalten Strömungen umgeben, die die Temperaturen auf dem Archipel bestimmen.
Das Klima ist zu jeder Zeit des Jahres angenehm und charakterisiert sich auf den Inseln durch zwei Jahreszeiten:
• Von Juni bis November: Es herrscht ein trockenes und kühles Klima (die Tages-Temperaturen liegen im Schnitt bei 20°C). Es kommt im Laufe des Tages häufiger zu Nieselregen. Dies sind die besten Monate um den Meeresvögeln beim Nisten zuzuschauen.
• Von Dezember bis Mai: Es herrscht ein heißes und feuchtes Klima (mit durchschnittlichen Tages-Temperaturen um die 28°C). Die Temperaturen werden allerdings durch Pazifik-Winde gemildert. Diese Monate sind besonders gut geeignet um Meeresschildkröten zu beobachten, zu tauchen und zu schnorcheln.
The humidity that evaporates from the sea is concentrated in a inversion layer (300 to 600m above the sea level) and the highest parts of the islands intercepts this layer receive a precipitation in a drizzle form meanwhile the areas above the sea level maintain dry but fresh.
January May: during the warm season southeast winds diminish their strength and warmer waters from the Gulf of Panama are flowing through the islands. The average temperature rises to 25 ° C (77 degrees F). The warmer waters caused the change of season and the archipelago is experiences a tropical climate with blue skies and occasional heavy rains.
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Jahrestemperaturen nach sechs Jahren Aufzeichnungen in der Darwin-Station
Küstenzone Diese immergrüne Zone charakterisiert sich durch die Salzresistenz bestimmter Arten, die am Ufer zwischen dem Meer und dem Land wachsen. Es ist eine große Pflanzenvielfalt vorzufinden. Die Mangroven bilden kleine Wälder in den Höhlen, während am Strand Kletterpflanzen, Gräser und Sträucher vorherrschen.
Trockenzone Die Trockenzonen nehmen die größten Flächen auf den Inseln ein. Diese Halbwüste kennzeichnet sich durch Laubbäume und Büsche. Die Pflanzen müssen längere Trockenperioden überstehen können. Hier gibt es eine große Anzahl an endemischen Arten. Flechten kommen in dieser Zone häufig vor, da sie an die Trockenheit angepasst sind und Feuchtigkeit aus dem gelegentlich auftretendem Nebel ziehen können.
Transitionszone In dieser Zone, zwischen der Trocken- und der Scalesia Zone gelegen, werden trockenere Pflanzen langsam von immergrünen abgelöst. Es herrscht weiterhin Laubwald vor, der aber viel dichter und abwechslungsreicher ist als der der Trockenzone und oftmals ist es schwierig zu sagen, welche Art vorherrscht.
Scalesia-Zone Die Transitionszone geht in die immergrüne Scalesia-Zone über, die von üppigen Nebelwäldern gekennzeichnet ist, in denen die Sonnenblumenbäume (Scalesia) vorherrschen. Dieser Typ Wald kommt nur auf den höheren Inseln vor und aufgrund seiner hohen Fruchtbarkeit ist diese Zone zum größten Teil für die Landwirtschaft und Rinderzucht genutzt worden. In den Scalesia-Wäldern kommen viele endemische Arten vor.
Braune Zone Diese Zone befindet sich zwischen dem Wald der Scalesia-Zone und der Miconia-Zone. Das Moos, das unter anderem die Bäume bedeckt, verleiht dieser Zone in der Trockenzeit ein braunes Aussehen. Durch die Besiedlung der Inseln durch den Menschen ist diese Zone fast vollständig verschwunden.
Miconia-Zone
Die Böschungen im Süden von San Cristóbal und Santa Cruz sind die einzigen Orte, wo ein dichter Teppich mit Büschen der Miconia Robinsonian existiert. Hier gibt es kaum noch einheimische Bäume, dafür eine Vielzahl an Farnen.
Pampa-Zone
Hier gibt es keine Bäume oder Sträucher mehr und die Vegetation besteht vor allem aus Farnen, Gräsern und Riedgräsern. Dieses ist die feuchteste Zone, hauptsächlich während der garúa-Zeit (Feuchtnebel).
Die Tierwelt – Welche Tierarten Sie während Ihres Besuchs beobachten können.
Reptilien auf Galápagos
Am berühmtesten wurden die Galápagos-Inseln durch ihre faszinierende Vielfalt an endemischen Reptilien. Die Riesenschildkröte ist weltweit bekannt, und der Meeresleguan, das einzige Reptil, das im Meer zu finden ist, genieβt fast einen ebenso groβen Bekanntheitsgrad wie die Meeresschildkröte. Zusätzlich leben hier zwei weitere Arten von Landleguanen.
Vögel auf Galápagos
Die berühmtesten sind natürlich die Finken, die ein deutliches Beispiel für Darwins Theorie der Evolution und natürlichen Auslese darstellen. Mindestens 85 % der Landvögel sind endemisch und einige Arten sind sogar nur auf bestimmten Insel des Archipels zu finden. Auch bei den Seevögeln gibt es endemische Arten wie den Galápagos-Pinguin, den flugunfähigen Kormoran und die Gabelschwanz-Möwe.
Meerestiere auf Galápagos
Das Marine-Reservat von Galápagos wurde 1998 gegründet, eine Welt mit verschiedenen endemischen und ursprünglichen Gattungen, deren gröβter Teil bis heute unerforscht ist. Die genaue Anzahl der Arten und Gattungen, die das komplette Meeresökosystem bilden, ist unbekannt. Hinzu kommen Meeressäugetiere wie die endemischen Seelöwen und Robben, dazu knorpelartige Fische, Rochen und Haie und ebenso wirbellose Meerestiere und Pflanzenarten.
Viele endemische Tierarten auf den Galápagos-Inseln sind vom Aussterben bedroht. Sie sind in ihrem Lebensraum bedroht, vor allem durch die groβe Vielfalt an Flora und Fauna die von den Menschen absichtlich oder unabsichtlich auf die Inseln gebracht wurde. Unter den bedrohten Tierarten sind:
Mangrovenfink
Galápagos-Albatros
Galápagos-Pinguin
Galápagos-Sturmschwalbe
Schildkröte der Insel Pinta
Landleguan der Insel Santa Fe
Endemische Ratten
Landschnecken
Seegurken
Haie
Bedrohte Pflanzenarten
Seit der Ankunft der Menschen auf den Inseln müssen Arten und Gemeinschaften von ursprünglichen und endemischen Pflanzen mit Veränderungen und Störungen in ihrer Umwelt zurechtkommen, die insbesondere durch die Einfuhr von bestimmten Arten verursacht wurden, welche das Gleichgewicht im Ökosystem der Inseln stören.
Die botanischen Untersuchungen der Charles Darwin Forschungsstation konzentrieren sich auf den Schutz und Erhalt der ursprünglichen und endemischen Pflanzenarten sowie ihren entsprechenden Ökosysteme auf Galápagos. Unter den vom Aussterben bedrohten Pflanzen befinden sich:
Scalesien
Feigenkaktus
Kalanderlerchen
Um eine detaillierte Liste der Arten zu erhalten, die auf den jeweiligen Inseln zu beobachten sind, kann das Dokument:Liste der Arten auf Galápagos entsprechend der verschiedenen Inseln , das den Namen der Art auf spanisch sowie den wissenschaftlichen lateinischen Namen der Gattungen enthält.
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